sicher mobil leben kaffee für brummi fahrer, 4 personen im BildIm Rahmen der bundesweiten Aktion "Sicher.mobil.leben" nimmt die Polizei in dieser Woche bundesweit den gewerblichen Güterverkehr besonders in den Blick. Das passierte gestern Morgen im Märkischen Kreis nicht nur im Hinblick auf Ruhezeiten oder Ladung: Polizeibeamte verteilten Kaffee und Becher.
Bild: Kaffee statt Kontrolle: Die Polizei besuchte am Mittwoch Parkplätze, an denen Lkw-Fahrer Pause machen, und verteilte Kaffee und Becher. Im Bild von links: Polizeihauptkommissar Timo Freiberg, ein Lkw-Fahrer, Diana Czech vom Arbeitskreis Verkehrssicherheit und Polizeihauptkommissarin Kerstin von Rüden. Foto: Polizei MK

Mehrere Teams des Verkehrsdienstes der Polizei MK kontrollierten u.a. in Altena, Halver, Kierspe und Lüdenscheid Lastkraftwagen.

Gleichzeitig besuchten zwei Teams der Verkehrsunfallprävention acht Parkplätze im ganzen Kreisgebiet, an denen Brummi-Fahrer gewöhnlich Pause machen. In ihrem Gepäck: Kaffee und Kaffeebecher.

Die Becher wurden finanziert vom Arbeitskreis Verkehrssicherheit des Märkischen Kreises. Geschäftsführerin Diana Czech kam zum Auftakt der Aktion am Morgen zum Autobahnrasthof Sauerland-West.

Bei dem feucht-nassen Wetter war die Kaffee-Gabe doppelt willkommen. Die Brummi-Kapitäne reagierten durchweg positiv überrascht. Ziel der Aktion war natürlich, mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen. Die Polizeibeamten appellierten an ihr Verantwortungsgefühl. Wer viele Tonnen durchs Land bewegt, dessen "Akku" sollte gefüllt sein und er sollte ausgeruht an den Start gehen. Dazu gehört die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten. Die meisten Profis im Gewerbe achten darauf, dass ihre Ladung gegen Verrutschen gesichert ist und die Fahrzeuge technisch fit sind. Doch immer wieder entdecken die Kontrolleure Nachlässigkeiten. Trotz des Termindrucks sollten sich alle Verkehrsteilnehmer an die Tempo-Limits halten und Abstandsregeln einhalten - Verstöße dagegen sind neben Fahrstreifenwechseln Haupt-Ursachen für Lkw-Unfälle auf Autobahnen. Abstand rettet Leben - auch der Fahrer selbst! Fahrerassistenzsysteme können beitragen, Unfälle zu verhindern oder die Folgen zu verringern. Die Systeme entlassen jedoch nicht den Fahrer aus der Verantwortung.

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