Gesundheit und Medizin

Vier Medizinstipendien hat der Märkische Kreis und ein Medizinstipendium die Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn in diesem Jahr ausgeschrieben. Bewerbungsschluß ist der 30. April; Foto: Raffi Derian/Märkischer KreisDie aktuelle Coronakrise zeigt, wie wichtig eine medizinische Infrastruktur auch außerhalb der Ballungsgebiete ist. Der Märkischen Kreises und die Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn schreiben auch dieses Jahr insgesamt fünf Stipendien für Medizinstudenten aus, die bereit sind, als Ärzte im Märkischen Kreis bzw. in Iserlohn zu arbeiten.
Studierende, die das Physikum bereits bestanden haben, können sich bis zum 30. April 2020 für ein monatliches Stipendium von neuerdings 600 Euro bewerben, das maximal vier Jahre gezahlt wird. Als Gegenleistung verpflichten sich die Stipendiaten mindestens fünf Jahre, ärztlich im Märkischen Kreis bzw. innerhalb der Stadt Iserlohn (Stipendium der Bürgerstiftung) tätig zu sein.
Bild: Vier Medizinstipendien hat der Märkische Kreis und ein Medizinstipendium die Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn in diesem Jahr ausgeschrieben. Bewerbungsschluß ist der 30. April; Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

herzDie Deutsche Gesellschaft für Kardiologie informiert in einer Stellungnahme für Fachkreise über Zusammenhänge zwischen COVID-19 und der Behandlung mit Hemmstoffen des Renin-Angiotensin-Systems.

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass das mit dem Angiotensin-Konversionsenzym (ACE) verwandte ACE2 als Virusrezeptor für den zellulären Eintritt des SARS-CoV aber auch für den neuartigen SARS-CoV2 verantwortlich ist. Für Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen und insbesondere mit Herzinsuffizienz, Diabetes oder der Kombination von beidem besteht wohl eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und eine erhöhte Sterblichkeit nach Infektion mit SARS-CoV2. Experimentelle zellbiologi-sche und tierexperimentelle Daten zeigen, dass die bei diesen Patientengruppen häufig verordneten ACE-Hemmer und Sartane die Aktivität von ACE2 im Herzen erhöhen. Daher kursieren Meldungen, die zu einer Verunsicherung in Bezug auf die Anwendung dieser Medikamente geführt haben.

Foto: Peter HölterhoffEmpfehlungen der Stiftung Kindergesundheit zur richtigen Hygiene im Wochenbett und zu Hause

Nur selten haben Menschen einen so innigen Kontakt miteinander wie beim Anlegen eines Babys an die Mutterbrust. Doch viele stillende Mütter sind verunsichert: Könnte ich mein Kind ausgerechnet in diesem intimen und wunderbaren Moment mit dem Coronavirus anstecken? Die Stiftung Kindergesundheit gibt Entwarnung und betont: Die Muttermilch bleibt auch in Coronazeiten die optimale Nahrung für das Wachstum und die gesunde Entwicklung eines Kindes.
Foto: Peter Hölterhoff

Hamsterkäufe, Schulschließungen, Angst, überhaupt noch einen Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen: Bei vielen Menschen ist die Panik ausgebrochen, dass sie sich mit dem Coronavirus anstecken könnten. Prof. Dr. Nadia Sosnowsky-Waschek, Professorin für Gesundheits- und Klinische Psychologie an der SRH Hochschule Heidelberg, beschreibt das Phänomen der Risikowahrnehmung und den möglichen Umgang damit.

Hamsterkäufe, Schulschließungen, Angst, überhaupt noch einen Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen: Bei vielen Menschen ist die Panik ausgebrochen, dass sie sich mit dem Coronavirus anstecken könnten. Was nun hinzukommt, ist die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen und die Frage des Umgangs mit konkreten Alltagsherausforderungen. Eine Panikstörung im klinischen Sinne ist dies deshalb noch lange nicht, erklärt Prof. Dr. Nadia Sosnowsky-Waschek von der SRH Hochschule Heidelberg. Im Interview beschreibt die Psychologin, wie man das aufkeimende Bedrohungsgefühl erklären und was man dagegen tun kann.
Bild: Prof. Dr. Nadia Sosnowsky-Waschek, Professorin für Gesundheits- und Klinische Psychologie an der SRH Hochschule Heidelberg, Foto: SHR

Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner  Quelle: HELIOS KlinikumDie Corona-Virus-Welle rollt durch Deutschland und Senioren und Hochbetagte sind Risikogruppe Nummer eins, wenn es um Infektionen, insbesondere auch akute Atemwegsinfekte, geht. „Es gibt dennoch keinen Grund zur Panik“, beruhigt Professor Hans Jürgen Heppner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Inhaber des Lehrstuhls für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke.

Gerüchte und Empfehlungen, alte Menschen sollten sich am besten zu Hause isolieren, sind unbegründet. „Oma und Opa dürfen und sollen weiter besucht werden“, so der erfahrene Altersmediziner. Aber er mahnt zu Besonnenheit und erhöhten Hygienemaßnahmen. Auch der Kirchgang zu Ostern oder die größere Familienfeier sind derzeit keine gute Idee.
Bild: Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner, Quelle: HELIOS Klinikum

 

Jürgen Dusel begrüßt geplante Änderungen des Strafgesetzbuches - Neuer Entwurf heute Thema im Kabinett

Jürgen Dusel begrüßt die geplanten Änderungen in § 20 Strafgesetzbuch (StGB) und entsprechend in § 12 Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG), die heute im Kabinett behandelt werden sollen. Bereits seit längerem hatte der Beauftragte kritisiert, dass die Paragraphen § 20 StGB und in § 12 OWiG, die Regelungen zur Schuldunfähigkeit und Verantwortlichkeiten von Taten enthalten, die diskriminierenden und abwertenden Begrifflichkeiten „Schwachsinn“ und „schwere andere seelische Abartigkeit“ verwenden. Innerhalb der Bundesregierung hatte er sich seither für eine Änderung eingesetzt.

Frühling am Seilersee_40Tierarztbesuche mit Hund oder Katze können eine echte Herausforderung sein. Ein neuer Flyer der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) klärt Katzen- und Hundebesitzerinnen und -besitzer darüber auf, was sie schon im Vorfeld tun können, damit der Tierarztbesuch für alle entspannt abläuft.

Verletzungen und Stress vermeiden
Hunde und Katzen wehren sich mitunter mit Krallen und Zähnen gegen die Untersuchung. „Geraten die Tiere in Panik, greifen sie nicht nur das tierärztliche Personal an, sondern auch ihre Besitzerinnen und Besitzer“, warnt Dr. Lutz Nickau, Tierarzt und Leiter der BGW Bezirksstelle Hamburg. Ernsthafte Verletzungen können die Folge sein, so der Experte: „Bisse von Hunden und Katzen sind keine Bagatelle.“

Bis zum 30. April für das Medizinstipendium des Märkischen Kreises und der „Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn“ bewerben! Foto: Labor WahlDer Märkischen Kreises und die Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn schreiben Stipendien für Medizinstudenten aus, die bereit sind, als Ärzte im Märkischen Kreis bzw. in Iserlohn zu arbeiten.
Sorgenfrei studieren und im Gegenzug fünf Jahre als Arzt oder Ärztin im Märkischen Kreis arbeiten! Zum sechsten Mal schreibt die Kreisverwaltung vier Stipendien für Studentinnen und Studenten der Humanmedizin aus. Die "Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn" schließt sich der Initiative des Märkischen Kreises an und schreibt ebenfalls ein Stipendium aus.
Bild: Bis zum 30. April für das Medizinstipendium des Märkischen Kreises und der „Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn“ bewerben! Foto: Labor Wahl

SHANEL ermöglicht Einblick in die zellulären Strukturen eines intakten menschlichen Auges. © Helmholtz Zentrum München / Ertürk LabTransparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können.
Bild: SHANEL ermöglicht Einblick in die zellulären Strukturen eines intakten menschlichen Auges. © Helmholtz Zentrum München / Ertürk Lab

Quellenangabe: Alle zehn Sekunden wird ein Mädchen genitalverstümmelt. Ohne Betäubung und oft unter unhygienischen Umständen werden die Minderjährigen im Intimbereich beschnitten. "Das ist brutalste Gewalt gegen Mädchen und Frauen und eine schwerwiegende Verletzung der Menschen- und Kinderrechte", sagt Louay Yassin, Sprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit. "Die weibliche Beschneidung endet häufig tödlich, zum Beispiel, weil die Betroffenen verbluten. Und es gibt kein einziges Opfer, das nach dieser grausamen Prozedur ohne Schmerzen und Folgeschäden leben kann." Deshalb fordern die SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Tag gegen die Beschneidung von Frauen am 6. Februar einen sofortigen Stopp der "Female Genital Mutilation"(FGM). Dieser könne laut Yassin nur durch verstärkte Aufklärung sowie harte Gesetze erreicht werden.
Bild: SOS-Kinderdörfer weltweit/Philipp Hedemann

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