Gesundheit und Medizin

höhleEthikrat diskutierte über Triage-Entscheidungen unter Pandemiebedingungen

Gemeinsam mit externen Sachverständigen erörterte der Deutsche Ethikrat am gestrigen Mittwoch im Rahmen einer öffentlichen Online-Abendveranstaltung die Priorisierung lebenserhaltender medizinischer Behandlungsressourcen in der Covid-19 Pandemie. Dabei wurden insbesondere die grundlegenden ethischen und rechtlichen Konflikte in den Blick genommen, die sich in Triage-Situationen stellen.
„Der Deutsche Ethikrat hat im März 2020 in seiner Ad-hoc-Empfehlung zur Corona-Pandemie eine erste Bewertung zur Triage vorgenommen“, betonte die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates Alena Buyx in ihrer Begrüßung.

Corona-Regelungen aus Coronaschutzverordnung und Allgemeinverfügungen beachten!

Iserlohn. Seit Montag gilt die neue Coronaschutzverordnung, die in Abhängigkeit von der 7-Tagesinzidenz unterschiedliche Regelungen vorsieht. Aufgrund der hohen Inzidenzen im Märkischen Kreis haben der Märkische Kreis und die Stadt Iserlohn Allgemeinverfügungen erlassen.
Daraus ergeben sich folgende Regelungen:

Fahrdienst zum ImpfzentrumErfahrungsaustausch der Iserlohner Anbieter – Fahrten demnächst auch nach Dröschede

Iserlohn. Dreißig Iserlohner Freiwillige engagieren sich aktuell als Privatpersonen, Mitglieder von Vereinen und Kirchengemeinden sowie als Beschäftigte von Unternehmen im Dienste der guten Sache. Sie sorgen mit der koordinierenden Unterstützung der Stadt Iserlohn dafür, dass die über 80-jährigen Seniorinnen und Senioren ihren Weg zum Impfzentrum Lüdenscheid antreten können. Nach dem Aufruf von Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe Ende Januar meldeten sie sich in der städtischen Koordinierungsstelle bei Nicole Behlau und Hinrich Riemann.
Bild: Nicole Behlau und Hinrich Riemann zogen mit fünf ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern des Fahrdienstes für Seniorinnen und Senioren zum Impfzentrum Lüdenscheid eine Zwischenbilanz der ersten zwei Einsatzmonate. Foto: Stadt Iserlohn

Stadt konkretisiert Regelungen zur Maskenpflicht in den Innenstädten von Iserlohn und Letmathe

Iserlohn. Die Stadt Iserlohn hat die bisher geltenden Regelungen zur Maskenpflicht im Umfeld von Geschäften in den Innenstädten von Iserlohn und Letmathe konkretisiert. Dafür wurde eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Nach der Veröffentlichung im Amtlichen Bekanntmachungsblatt des Märkischen Kreises am gestrigen Donnerstag tritt diese Verfügung heute in Kraft. Danach gilt die Maskenpflicht in folgenden Innenstadtbereichen:
In dem Bereich der Fußgängerzone bzw. der engeren Innenstadt von Iserlohn-Zentrum, begrenzt von den Straßen Vinckestraße, Nordengraben, Theodor-Heuss-Ring, Kurt-Schumacher-Ring, Hohler Weg, Konrad-Adenauer-Ring, An der Isenburg montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr .

Dr Thorsten Kehe Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken in LüdnescheidDr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, nimmt in diesem Update zur Covid-19-Schutzimpfung die zurzeit paradoxe Lage in den Blick: Genau in jener Phase, in der sich die Ausbreitung des Virus wieder beschleunigt, intensivieren wir die Diskussion um die Lockerung der Restriktionen zur Eindämmung der Pandemie. Doch die Diskussion um Lockerungen führt - derzeit - in die falsche Richtung. Denn die dritte Welle der Pandemie hat bereits begonnen.
Bild: Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken in Lüdnescheid, Foto: Märkische Kliniken in Lüdnescheid

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Bund stellt im 50. Jubiläumsjahr der „Retter in Orange“ die Jahresbilanz 2020 vor

Sie werden für den Katastrophen- und Zivilschutzfall vorgehalten, finden aber zumeist ihre Einsätze im regulären Luftrettungsdienst: Die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes sind im Jahr 2020 deutschlandweit 14.039 Mal abgehoben.
Der Vizepräsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Dr. Thomas Herzog, stellte am Dienstag gemeinsam mit den Partnern der Feuerwehr Köln, der Bundespolizei und der medizinischen Besatzung des Luftrettungszentrums Christoph 3 die Bundes-Einsatzbilanz der Zivilschutz-Hubschrauber vor. Unterstützt wurden sie durch Marc Royko, Sprecher der leitenden Hubschrauberärzte der zwölf Luftrettungszentren mit Zivilschutz-Hubschraubern.
Bild: Quelle: "Kliniken Köln / J. Badura"

auto KlDie Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) gibt Tipps zur Vermeidung von Rückenschmerzen beim Schneeräumen. Der derzeit starke Schneefall veranlasst viele Bürger dazu, den Schnee zu räumen und damit für sichere Gehwege zu sorgen.

Auf den ungewohnten Bewegungsablauf und die schweren Schneemassen auf der Schaufel sind Muskeln und Gelenke jedoch selten vorbereitet. Hinzu kommt der ohnehin schlechtere Trainingszustand der Muskulatur durch den Bewegungsmangel im Winter. Rückenschmerzen können die Folge sein. Mit kleinen Tricks, wie Schnee schieben und nicht heben, können diese vermieden werden. Ein Schaubild der DGOU verdeutlicht, wie der Schnee rückenschonend geräumt werden sollte.

G-BA verlängert Corona-Sonderregeln für verordnete Leistungen bis 31. März 2021

Berlin, 21. Januar 2021 – Angesichts des anhaltend dynamischen Infektionsgeschehens hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die geltenden Corona-Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen um weitere zwei Monate bis 31. März 2021 verlängert. Den entsprechenden Beschluss fasste der G-BA heute. Die Sonderregeln betreffen insbesondere die Möglichkeit der Videobehandlung, Verordnungen nach telefonischer Anamnese, verlängerte Vorlagefristen für Verordnungen sowie verschiedene Erleichterungen bei Verordnungsvorgaben. Ziel ist es, direkte Arzt-Patientenkontakte weiterhin möglichst gering zu halten. Bereits im Dezember 2020 hatte der G-BA die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen und für Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten bis zum 31. März 2021 verlängert.
Der Beschluss tritt nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Wirkung vom 1. Februar 2021 in Kraft.
Sämtliche vom G-BA beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind unter folgendem Link zu finden: www.g-ba.de/sonderregelungen-corona .

claudia middendorf- foto land nrw Claudia Middendorf verurteilt mutmaßliches Fehlverhalten aufs Schärfste

Düsseldorf – Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, zeigt sich hinsichtlich des mutmaßlichen Fehlverhaltens im Heilpädagogischen Intensivbereich der Diakonischen Stiftung Wittekindshof zutiefst besorgt.
Zu den Vorkommnissen erklärt die Landesbehinderten- und patientenbeauftragte: „Die Berichterstattung und Nachforschungen erlauben mir nun eine detaillierte Einschätzung der Sachlage. Sollten sich die Vorwürfe gegen die beschuldigten Beschäftigten bewahrheiten, müssen schnellstmöglich Konsequenzen gezogen werden. Ein Verhalten, wie es den Beschuldigten aktuell zur Last gelegt wird, ist nicht tolerabel und verurteile ich aufs Schärfste.
Bild: Claudia Middendorf- Foto: Land NRW

Positive Coronaschnelltests müssen immer durch einen PCR-Test bestätigt werden, der durch ein Labor analysiert wird. Foto: Mathis Schneider/Märkischer KreisBevor am Samstag um 14 Uhr der Strom im Kreishaus abgeschaltet wurde, hat das Gesundheitsamt 53 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Sonntag standen aufgrund der Wartungsarbeiten die Telefonanlage und das Computernetzwerk der Kreisverwaltung still. Am Sonntag wurden daher keine neuen Infektionszahlen an das Landesgesundheitszentrum (LZG) und das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Das RKI gibt heute für den Märkischen Kreis eine Sieben-Tages-Inzidenz von 148 pro 100.000 Einwohner an.
Bild: Positive Coronaschnelltests müssen immer durch einen PCR-Test bestätigt werden, der durch ein Labor analysiert wird. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

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