Gesundheit und Medizin

ASB-Bundesverband/HannibaASB holt Schwerverletzte zurück nach Deutschland

Der Arbeiter-Samariter-Bund und seine Partnerorganisation, das Weisse Kreuz in Südtirol, haben es möglich gemacht: Zwei der bei dem Unfall am 5. Januar in Südtirol schwer verletzten Jugendlichen werden seit Donnerstag in Krankenhäusern in ihrer Heimat - nahe ihrer Familien und Freunde - behandelt. Einer der beiden Schwerverletzten ist nach wie vor ohne Bewusstsein.
Bild: ASB-Bundesverband/Hannibal

Symbolbild Organspende der MHH MHH-Archiv (Bodo Kremmin)MHH nach Verabschiedung der Entscheidungslösung im Bundestag: Hoffnung und Skepsis zu Wirksamkeit der Maßnahmen

Der Bundestag hat am 16. Januar 2020 mehrheitlich dafür gestimmt, beim Thema Organspende die erweiterte Entscheidungslösung in Deutschland einzuführen. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und ihr Transplantationszentrum hoffen, dass durch ein Register sowie eine verstärkte Information und Ansprache der Bevölkerung die Zahl der Organspenden in Deutschland steigen wird.
Bild: Symbolbild Organspende der MHH, MHH-Archiv (Bodo Kremmin)

Forschungsprojekt entwickelt neues Verfahren
Laut dem Statistischen Bundesamt haben etwa 25 Prozent der Deutschen mindestens ein Tattoo. Von diesen wiederum hat rund ein Viertel schon einmal ein Tattoo bereut. Die üblichen Methoden, um die gestochenen Motive wieder zu entfernen, sind häufig schmerzhaft und mit Narbenbildung verbunden. Die TH Köln entwickelt daher zusammen mit dem Universitätsklinikum Essen und der Epimedic GmbH ein neues Verfahren, das die etablierte Laserentfernung mit Ultraschall kombiniert. Das Ziel: eine schonendere Behandlung.

Das Insekt des Jahres 2020: Der Schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus). Heiko Bellmann/Frank HeckerIm Potsdamer „Haus der Natur“ wurde der Schwarzblaue Ölkäfer zum Insekt des Jahres 2020 gekürt. Das Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut in Müncheberg und der Schirmherrin Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, prämierte die Käferart aus einer Reihe von Vorschlägen. Der Schwarzblaue Ölkäfer wurde in der Menschheitsgeschichte aufgrund seines im Körper enthaltenen Reizgiftes Cantharidins als Heiltier, aber auch für Giftmorde verwendet.
Bild: Das Insekt des Jahres 2020: Der Schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus). Heiko Bellmann/Frank Hecker

Gesundheitliche Risiken bei „Coffee-to-go“-Bechern
BVL stellt Schwerpunkte der Überwachung von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen vor

„Coffee-to-go“-Becher, aber auch anderes Geschirr aus Bambusfasern oder Maismehl, enthalten fast immer Melamin oder Formaldehyd. Bei Schwerpunktuntersuchungen der Bundesländer wurde der spezifische Migrationsgrenzwert für Melamin in einem Viertel der Proben überschritten. Darauf wies das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bei seiner Pressekonferenz in Berlin hin. Weitere Schwerpunkte der Betriebskontrollen und Probenuntersuchungen im Jahr 2018 waren Hygienemängel in Großküchen und Verbrauchertäuschung beim Döner-Verkauf.

Bild / Foto: Bayerische LandesärztekammerDer 78. Bayerische Ärztetag (BÄT) fasste am ersten Tag der Arbeitssitzung in München unter anderem Beschlüsse zu Gesundheits-Apps.
Patientensicherheit Gesundheits-Apps
Das Ärzteparlament forderte den Gesetzgeber auf, keine gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, die es gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen ermögliche, Gesundheits-Apps zu verordnen. Für die Entwicklung von Apps und Telemedizin dürften keine Versichertengelder im Vorwegabzug im alleinigen Ermessen der Krankenkassen bzw. Versicherungen und ohne Einbeziehung ärztlichen Sachverstands eingesetzt werden. Die Innovationsführerschaft und Versorgungsverantwortung in der digitalen Versorgung dürfe nicht einzig und allein den Kostenträgern übertragen werden.
Bild/Foto: Bayerische Landesärztekammer
Quelle: Bayerische Landesärztekammer

Pilz, Peter HölterhoffPilzbericht des Bundesamts für Strahlenschutz informiert über radioaktive Belastung

Mehr als 33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze in Teilen Bayerns immer noch mit radioaktivem Cäsium belastet. Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht hat. Laut dem Bericht liegt die Belastung bestimmter Pilzarten bei bis zu 2.400 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse. Wie hoch die Belastung mit Cäsium-137 ist, schwankt sehr stark je nach Pilzart und von Standort zu Standort.

Obst auf Rädern: Mobile Saftpresse in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf

Iserlohn. Am Donnerstag, 10. Oktober, besteht von 8 bis 17 Uhr wieder die Möglichkeit, in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf (Baarstraße 220 - 226) die eigenen, unbehandelten Äpfel zu Apfelsaft pressen zu lassen. Die mobile Obstpresse wird dazu auf dem Dorfplatz in Aktion sein.

Die angelieferten Äpfel (Kisten und Säcke bitte nur bis maximal 25 kg befüllen) werden nach dem Sortieren und Reinigen zu einer Maische zerklei­nert und anschließend gepresst. Im Pasteurisator wird der fri­sche Saft auf etwa achtzig Grad erhitzt und direkt keimfrei in "Bag-in-Box"-Packungen zu je fünf Liter abgefüllt. Er ist dadurch ohne Zusätze länger als ein Jahr haltbar, angebro­chen immer noch mindestens zwei Wochen.

Anonymisiertes Zentralregister für Aufklärung, jetzt! Contergannetzwerk schockiert - Protest gegen Untätigkeit mit Online-Petition:

Aus Anlass, dass sowohl in Frankreich, als auch in Deutschland immer mehr Babys ohne Händchen geboren werden, verlangt der bundesweit tätige Verein Contergannetzwerk Deutschland e.V. mit seiner Online-Petition (siehe unten), dass endlich Vorkehrungen getroffen werden, um Ursachen für solche Schädigungen möglichst schnell herauszufinden, so dass diese frühestmöglichst abgestellt werden können.

Quellenangabe: Wildtierschutz Deutschland und das Aktionsbündnis Fuchs, ein Zusammenschluss von über 60 Tier- und Naturschutzorganisationen, weisen anlässlich des Welt-Tollwuttages am 28. September darauf hin, dass bereits seit vielen Jahren keine Tollwutgefahr mehr von Füchsen in Deutschland ausgeht.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit pro Jahr immer noch über 50.000 Menschen an der hauptsächlich durch Hundebisse übertragenen Tollwut. Deutschland, seine Nachbarn im Westen und im Süden, die iberische Halbinsel, Irland, Großbritannien und die skandinavischen Länder gelten allerdings seit vielen Jahren als "tollwutfrei" (frei von terrestrischer Tollwut).
Bild: "obs/Wildtierschutz Deutschland e.V./Timo Litters"

Click to listen highlighted text! Powered By GSpeech
Wir benutzen Cookies
Bitte beachten Sie, dass einzelne Funktionen unserer Website möglicherweise nicht funktionieren, wenn Sie die Verwendung von Cookies deaktiviert haben.