Der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler mit der Flagge der Mayors for Peace.Für eine Welt ohne Atomwaffen - Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Iserlohn. Zum jährlichen Flaggentag der "Mayors for Peace" (Bürgermeister für den Frieden) am 8. Juli setzte der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler am Alten Rathaus Iserlohn heute erneut ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.
Aktueller Hintergrund der diesjährigen Aktion ist die Forderung nach der Verlängerung des New-Start-Vertrages. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Zudem appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.
Bild: Der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler mit der Flagge der Mayors for Peace. Foto- Stadt Iserlohn

Der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler erklärt:
"75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden nach einer Welt ohne Kernwaffen immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten."
Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet und setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren.
Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.
Aktuell schätzt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri, dass die Atomwaffenstaaten noch immer rund 13.400 Kernwaffen besitzen. Zugleich werden die bestehenden Arsenale modernisiert. Es besteht die Befürchtung, dass eine neue Aufrüstungsspirale drohen könnte.

Weitere Informationen sind unter www.mayorsforpeace.de erhältlich.

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