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KATWARN bietet Update für »kritischen Alarm«
Damit Warnungen in extremen Gefahrensituationen auch bei ausgeschaltetem Ton erklingen, aktiviert die Warn-App KATWARN die Funktion »kritischer Alarm« und stellt dafür ab sofort ein kostenloses Update zur Verfügung.

Die verheerenden Hochwasser im Juli 2021 haben gezeigt, wie wichtig frühzeitige Warnungen an die Bevölkerung sind. Damit Betroffene die Meldungen in kritischen Situationen wirklich bemerken, stellt die Warn-App KATWARN ab sofort ein Update für die Funktion »kritischer Alarm« (auch: kritischer Hinweis oder critical alert) zur Verfügung. Meldungen der »hohen Warnstufe« (violette Meldungen) umgehen damit alle anderen Ton-Einstellungen der Smartphones wie z.B. den Lautlosmodus oder auch parallele Telefonate. Ausgenommen sind nur Unwetterwarnungen. Um den kritischen Alarm zu aktivieren, ist ein kostenloses Update der KATWARN-App nötig. Je nach Betriebssystem und Voreinstellung kann dies automatisch oder im zugehörigen Store erfolgen. Anschließend ist eine aktive Bestätigung der Funktion nötig. Die Auswahl kann jederzeit wieder revidiert werden.

Kritische Alarmierungen nur im extremen Gefahrenfall
»Der kritische Alarm soll nur zum Einsatz kommen, wenn eine sofortige Reaktion der Betroffenen nötig ist«, sagt Daniel Faust, KATWARN-Leiter bei Fraunhofer FOKUS. Wann das der Fall ist, sei die Entscheidung der verantwortlichen Behörden, denn die technischen Betreiber des KATWARN-Systems nehmen auf die Inhalte der Warnungen selbst keinen Einfluss. Wie aber hört sich der kritische Alarm an? »Der Ton an sich ist derselbe wie vorher, eine Art schrille Sirene«, so Faust. Mit einem festen KATWARN-Warnton sei die sofortige Wiedererkennung im Gefahrenfall am besten gewährleistet.

Warnungen direkt aus den Leitstellen
KATWARN ist bereits seit mehr als zehn Jahren im Einsatz und wird vom Fraunhofer-Institut FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherungsunternehmen als Gemeinwohlbeitrag stetig weiterentwickelt. Mit der KATWARN-App erhalten Betroffene im Gefahrenfall Warnungen und Handlungshinweise von den verantwortlichen Sicherheitseinrichtungen und Behörden direkt auf das Smartphone. Neben deutschen Sicherheitsorganisationen setzen auch internationale Einrichtungen (EUWARN, KATWARN Österreich) sowie verschiedene Unternehmen KATWARN ein.

Quelle: FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

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