Stübbeken - Impressionen_36Iserlohn. Die Stadt Iserlohn lässt ein kommunales Wirtschaftswegekonzept erstellen. Dafür werden im gesamten Stadtgebiet alle Straßen und Wege sowie Forst- und Feldwege (auch private Flächen), die außerhalb einer geschlossenen Bebauung liegen, bereist und bewertet. Beauftragt hat die Stadt Iserlohn die Ge‑Komm GmbH I Gesellschaft für kommunale Infrastruktur aus dem Osnabrücker Land, die das Konzept mit Unterstützung der städtischen Abteilungen Straßen und Brücken sowie Geografische Informationssysteme erstellt.

Rund 700 Kilometer Straßen und Wege werden ab der kommenden Woche befahren und bewertet. Die geländetauglichen Fahrzeuge der Ge-Komm sind zur Erfassung und Dokumentation der vielfältigen relevanten Flächen-Merkmale und Informationen mit Spezial‑Kameras und entsprechender EDV‑Hard‑ und Software ausgestattet. Die Mitarbeiter in den Fahrzeugen haben die notwendige Berechtigung und können sich entsprechend ausweisen. Insgesamt wird das Befahren der Straßen und Wege einige Wochen andauern.

Wegewirtschaftskonzepte als Planungsgrundlage und Voraussetzung für Landesförderung Ländliche Wegenetzkonzepte geben den Kommunen die Möglichkeit, zukunftsfähige und bedarfsgerechte Wegenetze zur Entwicklung ihres Freiraumes zu planen. Sie sollen nach der verkehrlichen Bedeutung ausgerichtet sein und Natur- und Landschaftselemente berücksichtigen. Zudem lassen sich aus ihnen Handlungsoptionen für Investitionsentscheidungen und für die dauerhafte Unterhaltung der Wege ableiten.
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt seinen Kommunen über die "Förderrichtlinie Wirtschaftswege" Mittel für die Modernisierung der ländlichen Infrastruktur (Wirtschaftswege) zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist, dass die Kommunen, die Fördermittel beantragen möchten, ein anerkanntes Wirtschaftswegekonzept vorweisen können, das den Förderbedingungen entspricht.

Das Wirtschaftswegekonzept für die Stadt Iserlohn soll bis Ende Oktober fertiggestellt sein. Über das Ergebnis wird die Stadt Iserlohn ausführlich informieren.
Die Kosten für das Konzept betragen rund 92 000 Euro. Das Land NRW fördert auch das Erstellen ländlicher Wegenetzkonzepte bis zu einer Höhe von 50 000 Euro.

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