polizei logoDie nächste Welle von Anrufen falscher Polizeibeamte und Enkeltrick-Betrüger rollt. Zwischen Sonntagabend und Dienstagmorgen erstatteten 17 meist ältere Menschen im Märkischen Kreis Anzeige. Eine Herscheider Seniorin wäre beinahe auf die Betrüger hereingefallen.

Die 79-Jährige hatte nach eigenen Angaben bisher nichts von der Betrugsmasche gehört, vor der die Polizei seit vielen Monaten warnt. Auch in diesem Fall meldete sich vor einigen Tagen ein angeblicher Polizeibeamter und warnte vor Einbrechern. Am Dienstag ging die Frau zu ihrer Bank, um Geld abzuheben. Ein aufmerksamer Bank-Mitarbeiter verhinderte einen hohen Geldverlust.

Die Polizei warnt weiter eindringlich vor der Betrugsmasche. Im großen Stile rufen Betrüger die meist älteren Menschen an. Sie verkaufen ihre Lügengeschichten äußerst geschickt. Besonders häufig schlüpfen sie in die Rolle von Polizeibeamten und tischen ihren Opfer eine Geschichte über festgenommene Einbrecher auf. Ziel ihres Gesprächs ist es, Informationen zu bekommen über Wertsachen und Geld. Als nächstes bieten sie eine Verwahrung und Abholung an. Der Kontakt kann sich über Tage ziehen und dutzende von Anrufen. Häufig geben sich die Anrufer auch als Verwandter oder Freund aus ("Enkeltrick"), der ganz schnell viel Geld braucht. Die Polizei rät, solche Gespräche direkt zu beenden und keinesfalls am Telefon Auskunft über Vermögenswerte zu geben. Die Polizei verwahrt keine Wertsachen! Im Zweifel wählen Sie die 110! Die Betrugswelle sollte immer wieder zum Gespräch mit älteren Bekannten oder Verwandten gemacht werden, um das Bewusstsein vor der sehr akuten Gefahr zu schärfen.

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