heimatpreis Vorschläge bis 17. September einreichen

Iserlohn. Gemeinsam mit über 140 Kreisen, Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen schreibt die Stadt Iserlohn auch in diesem Jahr einen Heimat-Preis aus und nimmt damit zum dritten Mal an der von der Landesregierung NRW initiierten Auslobung des Heimat-Preises teil.
Nach großer und vielfältiger Resonanz an Vorschlägen wurde der Preis in 2019 in feierlichem Rahmen im Löbbecke-Saal des Parktheaters Iserlohn und in 2020 Corona-bedingt virtuell in einer Videobotschaft des Bürgermeisters verliehen.

Die Teilnahme an dieser Landesförderung hatte der Rat der Stadt Iserlohn im Mai 2019 einstimmig beschlossen. Zuvor hat der Kulturausschuss auf Antrag der SPD-Fraktion bereits Ende 2018 die Weichen dafür gestellt. Das Landesförderprogramm "Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet." des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW fördert die Preisgelder in Höhe von 5 000 Euro.
"Ziel des Heimat-Preises ist es, ehrenamtliches Engagement zu würdigen sowie Heimat sichtbar und erlebbar zu machen mit nachahmenswerten Beispielen, die im Stadtgebiet umgesetzt werden", erläutert Birgit König, Koordinatorin und Ansprechpartnerin für den Heimat-Preis im Kultur-Referat der Stadt Iserlohn.

Alle Iserlohner Bürger, Vereine und Initiativen, ob als Einzelpersonen oder als Gruppe, sind ab sofort aufgerufen, bis zum 17. September herausragende ehrenamtliche Aktivitäten, Projekte, Initiativen oder Ergebnisse im Kontext zur Heimat für den Heimat-Preis vorzuschlagen. Entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung hat das Land NRW auch in diesem Jahr keinen Schwerpunkt vorgegeben. Der Rat der Stadt hat fünf Kriterien für die Teilnahme am Wettbewerb um den Heimat-Preis festgelegt:

Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss überwiegend durch ehrenamtliches Handeln entstanden sein.
Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss der Allgemeinheit kostenfrei zugänglich sein.
Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss im Kontext zum Thema Heimat stehen.
Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss in Iserlohn verortet sein.
Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss im Jahr 2021 durchgeführt, abgeschlossen oder begonnen worden sein.

Die Umgestaltung öffentlicher Orte und Plätze, Maßnahmen zum Klima- und Artenschutz, die Renovierung von Kinder- und Jugendtreffs sowie von Gebäuden oder der Erhalt von Kultur, Brauchtum oder Traditionen könnten Beispiele für solche Engagements sein. Diese Aufzählung ist natürlich nicht abschließend. Wichtig ist, dass das Projekt nicht kommerziell entstanden ist und keine Gewinne damit erzielt werden sollen. Auch neue und spontan entstandene Engagements in Zeiten der Corona-Krise können sich um den Heimat-Preis bewerben.

Zugleich sind Bewerbungen von Aktivitäten und Projekten möglich, die sich schon in den Vorjahren beworben haben, allerdings nicht prämiert worden sind. Voraussetzung ist jedoch auch hier, dass das Projekt/Engagement/Ergebnis im Jahr 2021 durchgeführt, abgeschlossen oder begonnen wird.

Die Vorschläge für 2021 können wieder schriftlich per Post (Stadt Iserlohn, Ressort Kultur, Schillerplatz 7, 58636 Iserlohn) oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesandt werden. Auf der Homepage der Stadt www.iserlohn.de steht ein Bewerbungsformular zum Download bereit (bitte "Heimatpreis" in die Suche eingeben). Die Vorschläge können aber auch formlos eingereicht werden.

Am Ende wird eine Jury aus Vertretern der Ratsfraktionen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung aus den Bereichen Kultur, Soziales, Bauen und Stadtmarketing über die Platzierungen entscheiden. Das Preisgeld von 5 000 Euro verteilt sich wie folgt auf die drei bestplatzierten Vorschläge: 1. Preis: 2 500 Euro, 2. Preis: 1 500 Euro, 3. Preis: 1 000 Euro.

Die Gewinner der lokalen Heimat-Preise nehmen außerdem an einem landesweiten Wettbewerb teil.

Die Preisverleihung des Iserlohner Heimat-Preises findet voraussichtlich am 27. November in feierlichem Rahmen im Löbbecke-Saal des Parktheaters Iserlohn statt.

Für weitere Informationen können sich Interessierte gerne an Birgit König,Telefon 02371 / 217-1041, wenden.

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