Gruppenbild"LebensModelle“ im Bundesfreiwilligendienst der Stadt Iserlohn. Seminar-Premiere in der Oberen Mühle: „Wenn mein Leben ein Buchtitel wäre…“

Iserlohn. Die Bundesfreiwilligen der Städte Iserlohn, Hemer, Menden und Neuenrade haben sich am Montag, 9. März, zu einer gemeinsamen Seminar-Premiere der städtischen Abteilung Unterbringung, Ehrenamt und Beschäftigung im Seminarraum der Oberen Mühle getroffen. Unter dem Titel "LebensModelle – Wenn dein Leben einen Buchtitel hätte" setzten sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Lebenswegen und persönlichen Zukunftsperspektiven auseinander.

Im Mittelpunkt der Seminar-Premiere stand das Format der "Lebendigen Bibliothek". Dabei stellten sich verschiedene Persönlichkeiten aus den beteiligten Städten mit ihren Lebensgeschichten als sogenannte "lebendige Bücher" zur Verfügung. Die Bundesfreiwilligen konnten diese für rund 20 bis 30 Minuten "ausleihen", um in kleinen Gesprächsrunden mehr über deren berufliche und persönliche Lebenswege zu erfahren.
Bild: Zu einer Seminar-Premiere haben sich die Bundesfreiwilligen der Städte Iserlohn, Hemer, Menden und Neuenrade in der Oberen Mühle getroffen. Stadt Iserlohn

Eingeladen waren Gäste aus unterschiedlichen Bereichen, die ihren jeweiligen Lebensweg in einem Buchtitel zusammengefasst hatten.

Darunter Claudia Al Droubi, die Workshops zu interkultureller Arbeit und antimuslimischem Rassismus anbietet, mit dem Titel "The Road Not Taken". Sandra-Maria Erdmann, Autorin für Kinder- und Jugendbücher, Literaturpädagogin und Leseförderin, mit dem lebendigen Buchtitel "Die wilde Fahrt der Santa Maria". Stefan Dressler als heimischer Graffiti- und Tattoo-Künstler mit dem selbstgewählten Titel "Die Kunst ‚Spüren‘ zu hinterlassen" sowie Fern Ströter von der Mobilen Jugendarbeit bei der Stadt Iserlohn, zuständig für die queeren Freizeitangebote, der für sich den Titel "Als die Farbe in mein Leben kam" ausgewählt hatte.

In Kleingruppen kamen die Bundesfreiwilligen mit all diesen Menschen ins Gespräch und entwickelten dabei neue Ideen und Visionen für das eigene Leben. Diese Ideen wurden am Ende auf einer "Visionswand" festgehalten.