Zwei Iserlohner (22 und 23) sollen gestern Abend am Konrad-Adenauer-Ring Schüsse aus einer PTB-Waffe abgefeuert haben. Als die Polizei eintrifft, leistet ein Tatverdächtiger Widerstand.
Zeugen meldeten der Polizei kurz vor Mitternacht Personen, die an einer Bushaltestelle gegen Scheiben treten, schreien und Schüsse aus einer Waffe abgeben. Polizeibeamte rückten aus und überwältigten die Verdächtigen. Die alkoholisierten Männer räumten ein, mehrere Schüsse aus der PTB-Waffe abgegeben zu haben. Über die notwendigen Waffen- und Erlaubnisscheine zum Führen bzw. Schießen verfügten sie nicht. Ein 23-Jähriger verhielt sich fortlaufend aggressiv und weigerte sich einem Platzverweis nachzukommen.
Stattdessen leistete er Widerstand und musste in Gewahrsam genommen werden. Die Waffe wurde sichergestellt. Nun wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Schäden an der Bushaltestelle entstanden nicht.
Zeugen hörte letzte Nacht einen lauten Knall auf der Wermingser Straße. Ein Verdächtiger habe gegen 1.15 Urh die Glastür eines Mobilfunkgeschäfts eingeschlagen und sei kurz darauf zu Fuß geflüchtet. Polizeibeamte fahndeten nach dem mutmaßlichen Täter und fanden ihn noch in Tatortnähe. Gegen den 14-jährigen Iserlohner wird wegen Einbruchdiebstahls ermittelt. Polizeibeamte übergaben ihn an einen Erziehungsberechtigten.
Ein bislang unbekannter Täter hat am Dienstagabend (25.11.2025) in Lüdenscheid einen Mann durch eine Schussabgabe schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Die beiden Männer trafen gegen 23 Uhr am Niederwehberg aufeinander. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Der unbekannte Täter ist auf der Flucht. Für die weiteren Ermittlungen wurde eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen eingesetzt. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 02331-986 2066 entgegengenommen.
