Der neue Vorstand des Vereins WasserEisenLand Industriekultur in Südwestfalen, Foto: Bettina HornemannDer Verein WasserEisenLand e.V., Industriekultur in Südwestfalen, hat einen neuen Vorstand: Dr. Oliver Schmidt, Leiter des Sauerland-Museums Arnsberg, wurde in der Mitgliederversammlung in der SIHK zu Hagen einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Stephan Sensen, Leiter der Museen des Märkischen Kreises (Burg Altena, Deutsches Drahtmuseum, Luisenhütte), der das Amt seit 2008 innehatte.
Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bekleiden Friederica Ihling, Leiterin des Sauerländer Besucherbergwerks Ramsbeck, und Jeanette Metz, Leiterin der Westfälischen Salzwelten Bad Sassendorf. Einstimmig wurde auch die neue Schatzmeisterin gewählt: Dr. Sandra Hertel, Leiterin der Museen der Stadt Iserlohn, kümmert sich zukünftig um die Finanzen des Vereins.
Bild: Der neue Vorstand des Vereins WasserEisenLand Industriekultur in Südwestfalen v.l.n.r.: Dr. Oliver Schmidt (Vorsitzender), Dr. Sandra Hertel(Schatzmeisterin), Jeanette Metz und Friederica Ihling (stellvertretende Vorsitzende) und Jens Ferber (Geschäftsführer). Foto: Bettina Hornemann/Märkischer Kreis

Als Kassenprüfer wurden Martin Stahlschmidt von der Sauerländer Kleinbahn und Hans-Jürgen Klappert vom Technikmuseum Freudenberg bestätigt. Dr. Jens Ferber führt weiterhin die Geschäfte des Vereins.
15 Jahre Engagement für die Industriekultur In den 15 Jahren seiner Amtszeit hat Stephan Sensen den Verein WasserEisenLand (WEL), der sich für den Erhalt und die touristische Erschließung der technischen Kulturdenkmäler in Südwestfalen einsetzt, maßgeblich geprägt. Im Rahmen der Regionale 2013 setzte er alle Hebel in Bewegung, den Verbund aus unterschiedlichen Akteuren der Industriekultur in Südwestfalen zu professionalisieren und das Netzwerk zu erweitern. Die Herausgabe von Übersichtskarten mit industriekulturellen Ausflugszielen im Sauer- und Siegerland sowie zahlreiche Reiseführer, eine Wanderausstellung, die Etablierung des Festivalverbundes FERROMONE sowie die enge Zusammenarbeit mit der Route Industriekultur und das daraus resultierende Projekt StahlZeitReisen, gehen auf das Engagement von Stephan Sensen zurück.
"Stephan Sensen hat das Thema Industriekultur als das erkannt, was es ist: Ein entscheidender touristischer Faktor in Südwestfalen und darüber hinaus", so der neue Vorsitzende Oliver Schmidt. "Ich freue mich sehr, mit WasserEisenLand und einem neuen, engagierten Team ein Stück heimische Industriegeschichte für nachfolgende Generationen zu erhalten und erlebbar zu machen."
Neue Gesichter, neue Zuständigkeiten und neue Projekte Mit der Neuwahl des Vorstandes vollzieht WasserEisenLand einen echten Generationswechsel. Das neue Vorstandsteam ist deutlich jünger. "Mit der jungen und engagierten Truppe im Vorstand von WasserEisenLand ist das Fortbestehen des Vereins auch in Zukunft gesichert", freut sich Stephan Sensen.
Neue Pläne und frische Ideen für die Zukunft gibt es genug. So ist die Weiterführung eines digitalen Storytelling-Projektes geplant. Es soll einen neuen Industriekultur-Reiseführer geben und auch die Weiterführung des erfolgreichen Kultur-Festivals FERROMONE steht auf dem Programm.

 

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