Stadt Iserlohn als „Stillfreundliche Kommune“ ausgezeichnet
Landesverband der Hebammen NRW e. V. vergibt Zertifikat für still-, fütter- und wickelfreundliche Orte
Iserlohn. Wohin, wenn das Baby während des Stadtbummels plötzlich Hunger bekommt und schreit oder die Windel dringend gewechselt werden muss? Wenn Eltern im Alltag unterwegs sind, etwa für medizinische Anliegen, Behördengänge, Einkäufe oder andere Termine, fehlen oft geeignete, geschützte Räume zum Stillen, Füttern und Wickeln. Das kann bei jungen Familien schnell zu Stress und Unsicherheit führen – dabei sollte das alles doch ganz selbstverständlich und entspannt möglich sein.
Bild: Zertifikatsübergabe „Stillfreundliche Kommune“,
Diana Mey-Ganswind (3. v. re., stellvertretende Kreisvorsitzende des Landesverbandes der Hebammen NRW e. V. für den Märkischen Kreis) überreicht Sema Yilmaz (3. v. li.) stellvertretend für das Jugendamt und Rahel Horschak stellvertretend für die Zweigstelle der Stadtbücherei Letmathe (4. v. li.) das Zertifikat „Stillfreundliche Kommune“. Außerdem dabei sind Sabine Menzel, Katharina Hillebrand, Ronny Badtke und Dagmar Mitze als Vertreterinnen der Stadt Iserlohn, Foto: Stadt Iserlohn.
Stadt Iserlohn - „Stillfreundliche Kommune“
„Ausversehen tot – am Arsch der Welt“
Quartierstreff Heide Hombruch: Zwei Autorinnen lesen aus der Krimi-Sammlung „Ausversehen tot – am Arsch der Welt“
Iserlohn. Am Freitag, 27. Februar, laden Uta Preuße und Bettina Wells im Quartierstreff Heide Hombruch (Friedrich-Kaiser-Str. 22) zu einer Lesung ein. Die beiden Autorinnen sind Mitglieder des Bundesverbandes junger Autoren der Regionalgruppe Westfalen, die 2024 gemeinsam die Krimi-Anthologie "Ausversehen tot – am Arsch der Welt" veröffentlicht haben. Bei Kaffee und Plätzchen können alle Interessierten den nicht allzu blutrünstigen Krimi-Kurzgeschichten aus dem Sauerland lauschen.
Bild: Buchcover, Regionalgruppe Westfalen BVjA
Einbrecher mit großer Axt
Wer vermisst diese Axt? Am Sonntag kurz nach 2 Uhr wurde die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Kölner Straße durch laute Geräusche wach. Sie rief die Polizei. Die stellte fest, dass sich ein Unbekannter über eine Garage Zugang zu dem Flur des Hauses verschafft hatte. Er versuchte mit brachialer Gewalt und einer großen Axt, eine Tür zu einem Geschäft im Erdgeschoss zu öffnen. Doch er scheiterte und flüchtete. Die Axt blieb in der Tür stecken. Die Polizei fragt nun: Wer vermisst diese Axt oder weiß, woher sie stammt? Hinweise, auch möglicherweise zu verdächtigen Personen, bitte unter Telefon 02354/9199-0 an die Polizei in Meinerzhagen.
Bild: Polizei MK
Verfolgungsfahrten
Lüdenscheid - Eine Polizeistreife konnte in der Nacht zum Freitag den Diebstahl eines Motorrollers verhindern. Den Polizeibeamten fiel kurz nach 1 Uhr nachts auf der Parkstraße ein Motorroller-Fahrer ohne Licht und ohne Helm auf. Statt dem Haltesignal zu folgen, fuhr der Fahrer weiter. Die Beamten mussten ihren Wagen drehen, um den Roller zu verfolgen. Wenige Meter später lag der beschädigte Roller am Fahrbahnrand. Die Beamten suchten die Umgebung ab, konnten den Fahrer jedoch nicht mehr entdecken. Sie suchten die Halterin auf. Sie hatte ihren Roller ohne Batterie vor einem Mehrfamilienhaus an der Parkstraße abgestellt. Offenbar wurde er dort gestohlen.
Zwei Männer versuchten in der Nacht zum Donnerstag, vor einer Polizeikontrolle zu flüchten.
Internationaler Frauentag 2026
Frauen-AG lädt zu Aktionen, Ausstellung und Begegnung ein
Iserlohn. Mit vielfältigen Aktionen, Informationsangeboten und Raum für Austausch beteiligt sich die Iserlohner Frauen-Arbeitsgemeinschaft (Frauen-AG) an dem Internationalen Frauentag am 8. März. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen setzt sie damit ein Zeichen für Gleichberechtigung, gesellschaftliche Teilhabe und gegen Diskriminierung.
Die erste Sitzung der Iserlohner Frauen-AG im Jahr 2026 fand im Februar in der Salam-Moschee im Barendorfer Bruch statt. Die Frauenorganisation Lajna Imaillah der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde Iserlohn hatte rund 25 Vertreterinnen aus unterschiedlichen Institutionen, Vereinen und Initiativen eingeladen. Neben einer Vorstellung der Moschee und einem Vortrag zum Thema "Frauen im Islam" stand insbesondere die Vernetzung im Mittelpunkt. In offener Atmosphäre und bei selbstgemachten Speisen und Getränken wurde der interkulturelle Dialog vertieft und die weitere Jahresplanung abgestimmt.
Bild: Die Iserlohner Frauen-Arbeitsgemeinschaft strebt eine Vernetzung aller Frauengruppen in Iserlohn an. Foto: Stadt Iserlohn
Szenario „Dürre und Hitzewelle
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) startet mit intensiven Vorbereitungen in das Übungsjahr 2026 für die Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung (LÜKEX) – mit über 150 teilnehmenden Organisationen die größte gemeinsame Übung von Bund und Ländern zur Bewältigung komplexer Krisenlagen. Die zentrale Kernübung ist für November 2026 geplant.
Thematischer Schwerpunkt der LÜKEX 2026 ist das Szenario „Dürre und Hitzewelle – Notlage durch extreme Hitzewelle nach langjähriger Trockenperiode in Deutschland und Europa“. Ziel ist es, das gesamtstaatliche Krisenmanagement unter realitätsnahen Bedingungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
