Am Donnerstag, den 12. März 2026 findet der landesweite Warntag statt. Nordrhein-Westfalen testet wieder seine Warnmittel. Ziel dieses Probealarms ist es, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, die Warnprozesse zu optimieren und das Zusammenspiel sowie die Funktionalität der unterschiedlichen Warnmittel zu testen. Dazu heulen an diesem Tag um 11.00 Uhr die Sirenen. Zusätzlich werden Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem (MoWaS) über die Warn-Apps "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und "KATWARN" und das sogenannte Cell Broadcast (automatische Versenden von Warnungen an Mobilfunkgeräte) ausgelöst. Darüber hinaus werden auch zahlreiche Stadtwerbetafeln die Warnung anzeigen.
Bild: Geralt - Pixabay
Landesweiter Warntag
Fahrzeuge auf der Autobahn 46 beworfen
Jugendliche haben am Sonntag Steine auf die A 46 geworfen. Unabhängig voneinander meldeten sich zwei Autofahrer bei der Polizei und erstatteten Anzeige. Eine Pkw-Fahrerin fuhr gegen 18.35 Uhr in Richtung Hemer. Kurz nach der Anschlussstelle Iserlohn-Zentrum sah sie zwei Jugendliche auf einer Brücke (vermutlich der Almeloer Straße). Einer von ihnen holte aus und warf einen Gegenstand in ihre Richtung. Es gab ein lautes Geräusch. Die Frau bremste, stoppte auf dem Randstreifen und rief die Polizei. Die dokumentierte einen Riss in der Windschutzscheibe.
Bild: Ein Gegenstand, vermutlich ein Stein, traf die Windschutzscheibe dieses Pkw. Foto: Polizei MK
Sie schätzte die Jugendlichen auf ein Alter von 14 bis 15 Jahren. Einer von ihnen trug einen schwarzen Hoodie mit ins Gesicht gezogener Kapuze und eine Jeanshose. Der zweite trug einen beigefarbenen Hoodie und ebenfalls Jeans. Er hat braunblondes, lockiges Haar.
Eine halbe Stunde später meldete sich ein anderer Pkw-Fahrer auf der Polizeiwache in Menden und beschrieb dieselbe Stelle. Auch er sah die Jugendlichen, hörte einen Schlag auf seiner Windschutzscheibe und stellte einen Schaden an dem Glas fest. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr und bittet um Hinweise unter Telefon 02371/9199-0.
Vorlese- und Bastelstunde
Vorlese- und Bastelstunde in der Kinderbücherei am Alten Rathaus „Alles wird bunt, alles erwacht – der Frühling kommt!“ am 13. März für Kinder ab drei Jahren
Iserlohn. Die Kinderbücherei in der Büchereihauptstelle Iserlohn (Alter Rathausplatz 1) lädt alle Kinder zwischen drei und sechs Jahren mit einer erwachsenen Begleitperson am Freitag, 13. März, um 15 Uhr zu einer Vorlese- und Bastelstunde unter dem Motto "Alles wird bunt, alles erwacht – der Frühling kommt!" ein.
Dieses Mal wird aus dem bekannten Buch "Die Biene Maja" vorgelesen, dabei wird die Vorlesestunde vom Duo "Flausi und Ben" gestaltet. Dazu kommt der ehrenamtliche Vorleser Benjamin Böhm mit seiner Handpuppe "Flausi" in die Stadtbücherei und wird die Kinder neben der Lesung mit spielerischen Mitmachaktionen begeistern.
Dabei dreht sich alles rund um das Thema Frühling, wenn die Tage länger werden, die ersten Blumen blühen und es wieder summt und zwitschert. In einer liebevoll gestalteten, interaktiven Lesung begeben sich die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise durch die erwachende Natur. Was passiert im Frühling? Was verändert sich? Welche Tiere sehen wir wieder?
Im Anschluss wird noch gemeinsam passend zum Thema "Frühling" gebastelt.
Eine Anmeldung zur Vorlesestunde ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02371 217-1934 oder per E-Mail an
Neue Eltern-Kind-Kurse in der Musikschul-Zweigstelle Letmathe
Anmeldeschluss für „Musikkäfer“ und „Musikgarten“ ist der 19. März
Iserlohn. In der Musikschul-Zweigstelle Letmathe starten ab Dienstag, 14. April, die neuen Eltern-Kind-Kurse in der "Trillingschen Villa" (Von-der-Kuhlen-Straße 14). Die Kurse finden dienstags bis donnerstags immer am Vormittag statt sowie dienstagnachmittags – der "Musikgarten" auch donnerstagnachmittags. Die ersten zwei Termine ab Kursstart sind als Probezeit bei Abbruch kostenlos. Anmeldungen sind noch bis Donnerstag, 19. März, möglich.
In den "Musikkäfer"-Kursen treffen sich jede Woche Krabbelkinder zwischen acht und achtzehn Monaten mit einer erwachsenen Begleitperson zur gemeinsamen Beschäftigung mit Liedern, Kniereitern und Kinderreimen, kleinen Instrumenten, Finger- und Bewegungsspielen.
Die "Musikgarten"-Kurse sind für Kinder zwischen achtzehn Monaten und etwa dreieinhalb Jahren, ebenfalls mit erwachsener Begleitperson. Hier geht es um Rhythmus- und Echospiele, kleine Tänze, Instrumente, viel Bewegung, Lieder und andere musikalische Erfahrungen.
Die Kurse gehen jeweils bis zu den Sommerferien, jede Musikstunde dauert 50 Minuten – eine Sozialermäßigung ist möglich. Die Kursanmeldung läuft komplett online über https://anmeldung.musikschule-online.de/iserlohn/.
Einen Infoflyer gibt es im Sekretariat der Zweigstelle Letmathe (Telefon: 02374 15702) und in der Musikschule Iserlohn (Telefon: 02371 217-1953), per Post und E-Mail (
Frauenfeindlichkeit und Hassbilder im Netz
Unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Milman-Dörr erforscht ein internationales Team in den Sozial-und Medienwissenschaften, wie frauenfeindliche Inhalte, insbesondere KI-generierte Bilder und Videos, über soziale Medien wie TikTok, Instagram oder X Jugendliche und junge Erwachsene beeinflussen.
Zwischen Tanzvideos, Selfies und scheinbar lustigen Fotos tauchen in den Social-Media-Beiträgen junger Menschen immer häufiger Bilder auf, die mehr transportieren als Unterhaltung: subtile Abwertungen, stereotype Frauenbilder und visuell verpackte Hassbotschaften. Genau dort, wo sich digitale Alltagskultur abspielt – auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder X – setzt ein neues Forschungsprojekt der Universität Siegen an. Unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Milman-Dörr untersucht das EU-geförderte Projekt FEMVision, wie KI-generierte Bilder und Videos im Internet frauenfeindliche Darstellungen verbreiten und welche Wirkung sie auf junge Menschen haben.
Bild: Prof. Dr. Nicole Milman-Dörr, Copyright: Universität Siegen
Alles ganz schlimm?
Die Ergebnisse aus der fünften Umfrage zu Jugend und Corona sind da - Die wichtigsten Erkenntnisse
Die Corona-Pandemie ist vorbei, doch die psychischen Folgen bei jungen Menschen sind bis heute deutlich spürbar. Das ist eines der Ergebnisse aus dem fünften
Durchlauf der Befragungsreihe zu Jugend und Corona (JuCo), die seit 2020 von Wissenschaftler*innen der Universität Hildesheim durchgeführt wird.
„Die Befragung ist ein Instrument, um jungen Menschen Gehör zu verschaffen“, erklärt Dr. Severine Thomas, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim.
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